Bei unser Alternativen Hafenrundfahrten geht es einerseits um die Geschichte der Hafen- und Werftarbeiter in der Nazi-Zeit. Anderseits darum, dass der Hamburger Hafen heutzutage ein großer Umschlagsplatz für Waffenexporte ist.
Wir werfen einen Blick auf Orte des Widerstands, aber auch der Zwangsarbeit, wie sie im Hamburger Hafen in der Nazi-Zeit erfolgte. Dazu gehört beispielsweise auch das Lagerhaus G, in dem in der NS-Zeit bis zu 3000 Menschen jüdischer Herkunft eingesperrt waren, um sie für schwere Zwangsarbeit im Hafen einzusetzen.
Zwangsarbeiter und Häftlinge waren häufig auch in Betrieben eingesetzt in denen Waffen produziert wurden. Widerstandsaktionen aus der Illegalität heraus galten häufig gerade auch diesem Treiben.
Wenngleich unter vollständig anderen politischen Rahmenbedingungen ist der Hamburger Hafen auch heute ein zentraler Umschlagsplatz für Waffen, die in alle Welt geliefert werden.
Bei unseren Alternativen Hafenrundfahrten kombinieren wir diese Themen mit weiteren gesellschaftspolitischen Fragen, wie etwa dem Strukturwandel im Hafen, anhaltenden Tendenzen zur Privatisierung von Hafenbetrieben, die sich bisher in Öffentlicher Hand befunden haben.
Da wir diese Rundfahrten jeweils in Kooperation mit Gedenkstätten und weiteren Experten durchführen, bitten wir Sie daher darum Anfragen nicht zu kurzfristig zu stellen, sondern mit einer ausreichenden Zeit zur Vorbereitung einer solchen Fahrt.
Da es sich bei diesen Fahrten um sehr spezielle Veranstaltungen handelt, bitte wir Sie zudem für Anfragen zu solchen Themen auch nicht unser allgemeines Anfrageformular zu nutzen, sondern uns mit einer Mail ihre Anfrage zuzustellen:

